Das Water Hub ist ein gemeinsames Projekt des Provinzministeriums für Umweltangelegenheiten und Entwicklungsplanung und des Future Water Institute der Universität Kapstadt. Das Water Hub befindet sich in einer stillgelegten Kläranlage außerhalb von Franschhoek und wurde nachgerüstet, um den Erfolg naturbasierter Lösungen zur Filterung stark verschmutzter städtischer Abwässer aus der informellen Siedlung Langrug und zurück in den Stiebeuel-Fluss zu erproben und in großem Maßstab zu demonstrieren.
„Wassersicherheit und Wasserqualität gehören zu den dringlichsten Herausforderungen für die Kommunen in Südafrika. Forschungsinitiativen wie die Arbeit des Water Hub in Franschhoek sind auf dem Weg in die Zukunft von entscheidender Bedeutung“, sagte Minister Bredell.
Die Regierung der Provinz Westkap hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Staates in Höhe von 400 000 € ein zweijähriges Gemeinschaftsprojekt im Water Hub in Auftrag gegeben, in dessen Rahmen die bestehenden Klärbetten erweitert und ein neues Filtersystem hinzugefügt werden sollen.
Ziel ist es, das Wasser bei einem konstanten Durchfluss von etwa 1250 Litern pro Stunde zuverlässig von Chemikalien und Mikroplastik zu befreien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung des „Water-Energy-Food Nexus", um die Produktion in diesen Bereichen zu sichern, die Stabilität der Ökosysteme zu verbessern und die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.